NOE Zentral

80% der Erwerbstätigen in der Region Niederösterreich Zentral arbeiten in den Ballungszentren St. Pölten, Herzogenburg, Ober-Grafendorf, Wilhelmsburg oder Traismauer. Die Landeshauptstadt ist aber in jedem Fall das wirtschaftliche Zentrum, da hier alleine 60% der Berufstätigen beschäftigt sind.

In der Wirtschaftsentwicklung belegt die Region St. Pölten den 14. Platz von insgesamt 35 österreichischen Regionen. Auffällig ist die Größe des Dienstleistungssektors. Immerhin arbeiten fast 68% (das sind 5% über dem Landesdurchschnitt) aller Berufstätigen im tertiären Sektor. Die Arbeitslosigkeit liegt im österreichischen Durchschnitt und betrug im Jahr 2008 5,7%.

Ende März 2011 waren beim AMS St. Pölten insgesamt 4698 Arbeitslose vorgemerkt, um – 2,7% weniger als im Vorjahr (abs. -277). Im März hat sich der Rückgang gegenüber dem Februar im Bezirk St. Pölten erfreulicherweise noch einmal verstärkt. Darüber hinaus haben 615 der Arbeitslosen eine Einstellzusage.

Der aktuelle Rückgang der Arbeitslosigkeit ist ausschließlich auf die Abnahme der Arbeitslosigkeit bei den Männern zurückzuführen (-277 oder -9,4%). Bei den Frauen steigt die Arbeitslosigkeit um 7,7 % (+145). Nach geschlechtsspezifischer Betrachtung der Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen ist festzustellen, dass der Rückgang ebenfalls fast ausschließlich auf die Abnahme bei den jugendlichen Männern zurückzuführen ist (-55 oder 10,6%). Bei den jugendlichen Frauen hingegen ein Zunahme von 40 oder 13,9% zu sehen ist.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist umso bemerkenswerter, da auch die Zahl der Personen, die sich in Schulungsmaßnahmen befinden, um -436 (od. -28,6%) gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. Insgesamt betrachtet ging somit die Zahl der arbeitslos Vorgemerkten inklusive der SchulungsteilnehmerInnen gegenüber dem Vorjahr um -568 (od. -8,9%) zurück. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich abgebaut werden und zwar um -151 (od. -38,9%).

Der St. Pöltener Arbeitsmarkt in Zahlen:
4698 Vorgemerkte         (- 132 oder – 2,7 %  im Vergleich zu März 2010)
davon 2.031 Frauen       (+ 145 oder + 7,7 %)
sowie 2.667 Männer      (- 277 oder  – 9,4 %)
3804 InländerInnen       (- 182 oder – 4,6 %)
894 AusländerInnen      (+ 50 oder + 5,9 %)

1084  (- 80 od. – 6,9%) Personen gingen im Februar 2011 in die Arbeitslosigkeit zu.
2.011 (-28019 od. -12,2 %) konnten die Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum beenden.
Zum Stichtag Ende März 2011 waren 656 offene Stellen (+ 109 oder + 19.9%) beim AMS St. Pölten als sofort verfügbar gemeldet. Dazu kommen noch 602 Stellen, die erst in den nächsten Wochen zu besetzen sind (+ 53 oder + 9,7%).
602 Stellen wurden im März 2011 zur Besetzung gemeldet,  +53 oder + 9,7 %
552 Stellen wurden im gleichen Zeitraum besetzt, + 100 oder + 22,1 %

139 sofort verfügbare Lehrstellensuchende, + 42 oder  +43,3 % 
  28 nicht sofort verfügbare Lehrstellensuchende, - 50 oder – 64,1 %
  54 sofort verfügbare Lehrstellen, + 16 oder + 421%
166 nicht sofort verfügbare Lehrstellen + 43 oder 33.9%

Quellenverzeichnis: AMS Niederösterreich